Mein Name ist Meike Voß und ich möchte dir und deinem Hund gerne helfen, euch wieder selbst besser helfen zu können.

Wir leben im Hundetraining derzeit in einer emotional hoch aufgeladenen Welt. Wir kommen aus einem Extrem, der früheren sogenannten „Dominanztheorie“, die von vielen vertreten wurde und auch teils noch heute vertreten wird. Die Tendenz zeigt sich bei vielen inzwischen hin zu einem anderen Extrem, dem sogenannten „Positive only“. Hier wird dann nicht nur Wert auf ein überwiegend positives Hundetraining gelegt, sondern Strafen oft gänzlich abgelehnt.

Da hier komplett unterschiedliche Ideologien aufeinandertreffen, ist diese Diskussion emotional so aufgeladen, dass sachliche Auseinandersetzungen an manchen Stellen kaum noch möglich sind. Zurück bleiben dann verunsicherte Hundehalter, die gar nicht mehr wissen was sie tun sollen oder dürfen. An ihrer Seite findet man dann überforderte Hunde, die auf Grund von fehlender Orientierung ebenfalls keinen vernünftigen Alltag mehr erleben können. Dies zeigt sich dann, je nach Hund, in völlig unterschiedlichen Problemen zwischen Mensch und Hund und Hund und Umwelt.

Mein Wunsch ist es, dass ihr innerhalb zweier wichtiger Grundpfeiler – dem Tierschutzgesetz und eurer eigenen ethischen Grenze, also eurem Wohlfühlbereich – eure eigene Beziehungs- und Erziehungsbasis mit eurem Hund findet. Hierfür nutzen wir u. a. aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, Gegebenheiten aus den vor- und nachgeburtlichen biologischen Prozessen, sowie wertvolle Erfahrungen aus der Praxis. Wie wir mit dem Hund umgehen, macht bestimmte Konsequenzen wahrscheinlicher und andere unwahrscheinlicher. Euch zu helfen dies einzuschätzen und damit die Tragweite eurer Entscheidungen zu verstehen, ist elementar für ein künftiges Zusammenleben. Um die Theorie auch in ein anwendbares Handeln zu verwandeln – nicht nur im Training oder in Notfallsituationen, sondern genau da wo das Leben passiert: Im Alltag – üben wir dies gemeinsam. Auf diesem Fundament könnt ihr als Team authentisch sein, zufrieden zusammenleben und wieder das tun, was ihr ursprünglich wolltet: Eine glückliche Zeit miteinander verbringen.

Jetzt noch ein paar Infos zu mir und meiner Familie 🙂

Wir leben sehr ländlich auf einem Hof und dürfen daher viel Zeit in Ruhe und im Grünen verbringen.

Wir, das sind (außer mir noch) mein Sohn, meine Tochter, mein Partner und die tierischen Seelen unserer Familie:

Links: Suzy, Rechts: Shila


Suzy: Eine Fila de Sao Miguel-Mischlingshündin aus dem Tierschutz. Sie ist eine gestandene Persönlichkeit und möchte gerne rassetypisch auch sehr ernst genommen werden. Ihr sind Strukturen und geregelte Abläufe sehr wichtig. Das hält sie aber nicht davon ab, auch mal „rumzublödeln“ und uns zum Lachen und zum „Dahinschmelzen“ zu bringen. Sie ist unser Fels in der Brandung und gar nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken.

Shila: Eine Schäferhund-Puli-Owtscharka Mischlingshündin aus dem Tierschutz. Eine spannende Mischung die verschiedenste Charakterzüge in einem einzigen Hund vereint. Und so steht sie sich auch gerne mal selbst im Weg. Sie ist unsere Ulknudel und erinnert uns immer wieder daran, dass man keine Gründe braucht um Spaß zu haben. Sie ist immer auf 180 und die Herausforderung ist, genug Ruhe in ihren Alltag zu bringen. Ruhe muss man üben, Gas gibt sie von alleine. Da sie leider nicht den optimalen Start ins Leben hatte, ist sie schnell überfordert und neigt dazu, Probleme sehr hektisch zu lösen. Sie gehört zu den Hunden die eher umfallen, als freiwillig eine Pause zu machen. „WUUZAA“ ist also das Motto, welches wir in Bezug auf Shila leben. Sie hat sich schon prima entwickelt und es ist ein Traum zu sehen, wie oft sie sich schon entspannen kann. Es wird aber unser Leben lang eine Aufgabe sein, sie dabei zu unterstützen ohne zu viel Stress in dieser Welt zu leben. Das ist sie uns aber absolut wert 🙂

Smokey: Mein 550kg schweres Herz, das 10 Minuten entfernt von uns in einem traumhaften Offenstall lebt. Smokey ist ein Paint-Horse Wallach und begleitet mich schon viele Jahre. Ich habe ihn 2 jährig von der Hengstweide geholt und wir haben uns Schritt für Schritt unseren eigenen Lebensweg erarbeitet. Er ist (ich weiß, dass sagt jeder….) ein ganz besonderes Pferd. Ich glaube, er würde auch gut damit leben wie der Kleine Onkel bei uns auf dem Hof zu leben. Ich bin mir sicher, es dauert keine 2 Wochen und er würde mit am Tisch sitzen und mit im Bett schlafen 😉 Smokey schafft es jedes Mal, mich alle Sorgen vergessen zu lassen und mich voll und ganz auf den Moment zu konzentrieren. Ich kann mich so sehr auf ihn verlassen, dass ich manchmal vergesse wie besonders das ist. Ich finde gar nicht die richtigen Worte, um dieses Traumpferd zu beschreiben.

Lutz und Lui: Unsere beiden Hofkatzen. Unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Lui ist die absolute Poster-Katze. Egal wo er ist und was er tut, man könnte jedes Mal ein Foto machen und ein Poster daraus anfertigen. In diesen Genuss kommen aber in der Regel nur wir, da er fremde Menschen nicht unbedingt braucht 🙂 Lutz ist ein kleiner Teufel. Er macht sich einen Spaß daraus Shila zu foppen und hat nur Unsinn im Kopf. Er ist aber auch schlau genug um zu wissen, dass er diese Art von Späßen bei Suzy lieber lassen sollte. Er ist einfach ein unglaublich lustiger Kerl und kostet das „Katzendasein“ in vollen Zügen aus.